Tanzania Bootsbau

Mittwoch, 11.4. Rivervalley

Ich füge hier mal ein Foto für Ingo Decker ein, das ich unterwegs gemacht habe. Nach dem Kampf sind Deutsche und Einheimische verewigt worden, die für den Kaiser starben. Die Afrikaner waren auf der Rückseite gewürdigt in Swahili. Die Platte ist inzwischen entfernt. Entweder aus politischen Gründen aber wahrscheinlicher ist, dass die Bronzeplatte in einer Schmelze in China gelandet ist.

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Man sieht preussischen Landadel.

Sonntag 11.3. Rivervalley Campside bei Iringa

Nach anstrengender Fahrt bin ich jetzt im Sprachcamp angekommen. Sechs Wochen werde ich in einem geräumigen Zelt hausen und Swahili pauken.

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8.3. Matema

Heut waren wir in Ikombe. Nette Leute dort!

Der Fussweg ist beschwerlich. 1,5 Stunden! Und schwül!

Wir haben beim Pfarrer gegessen und dann nach beim Gemeindesekretär, der auch tischlert. Holz ist einiges beschafft. Es wird ein Boot aus Mahagoni!!!!

Das Wrack ist 12 Meter lang! Einen Bauplatz hat sich die Gemeinde auch schon ausgesucht. Ich werde unter einem grossen Baum arbeiten.

Strom gibt es in Ikombe nicht. Auch die Transporte (Motor, Material etc) werden zur Herausforderung! Das muss über den See. Spannende Monate!

Der See ist wunderschön und Abends kommt auch etwas kühle Luft aus den Bergen.

6.3. Den ganzen Tag auf der Piste. Einige LKW lagen im Graben. Vollbesetzte Überlandbusse überholen uns mit 120! bei Gegenverkehr. Einmal bin ich wild bremsend einem in der Kurve entgegenkommenden Ideoten, der dort überholen musste ausgewichen. Nix für schwache Nerven.

Wir sind über Iringa bis kurz vor Mbeya gekommen. Im Dunkeln fahren ist dann doch dicht vorm Selbstmord.

Unterwegs war Afrika!

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5.3. Ankunft Dar Es Salaam

Alles bestens geklappt, Kisten mit dem Werkzeug sind angekommen. Pfarrer Sehmsdorf ist auch gelandet und wir sind mit einem Mietwagen los.
Linksverkehr ist schwierig, die Leute fahren auf Sicht aber etwas aggressiv.
Hab ich auch gleich ein Taxi gestreift….

Dar Es Salaam ist ein Moloch!

Wir sind noch bis Morogoro gekommen.

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4 thoughts on “Tanzania Bootsbau

  1. Hallo Rainer,
    hab mal nachgeschaut, wo Du Dich da rumtreibst. Wenn ich das richtig sehe, kommst Du vermutlich heute nach rund 1.000 km seit Daressalam in Ikombe an, hoffentlich heil und munter! Laut Wetterkarte bei gefühlten 30°C. Wenn ich mir die Fotos vom Malawisee und dem Livingstone Gebirge anschaue, …da wächst mein Neid doch erheblich!
    Herzliche Grüße aus saarländisch trüben +4°C!
    Uwe

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  2. Dann hat sich am Verkehr nicht viel geändert, seit ich da war. Ich kann mich noch an die hochgetürmten LKW erinnern, die alle möglichen fantasievollen „Sonderausstattungen“ hatten – und oft nen religiösen Spruch drauf (ist auch nötig !).
    Giraffen und Elefanten auf dem Weg zur Arbeit gibts hier in Potsdam nicht. Laaangweilig!
    Gibts das Bier da noch (Safari, Kilimanjaro, Serengeti)?

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